Du willst nicht, was du willst (Herzblut)

 

Du willst ein Gefühl, das du nicht fühlen willst.

Du weißt, dass es weder recht noch richtig,

weder ratsam noch gesund ist.

Weder für dein Herz, noch für deinen Verstand.

 

Du willst einen Traum, den du nicht träumen willst.

Du lenkst ein, du denkst daran, als ob es nichts ist,

aber du weißt, was daraus entstehen kann,

wenn du es an dich heranlässt.

 

Du willst eine Hand, die du nicht halten willst,

weil du fürchtest, dich in der Berührung zu verlieren,

Du suchst sie, ahnungslos und ohne Bedenken,

dann fühlst du es wieder, und stößt es von dir weg.

 

Du willst ein Herz, das du nicht lieben kannst,

weil es einer anderen gehört;

weil du kein Mensch sein willst, 

der eine Bindung zerstört.

 

Dein Herz blutet für den Moment,

es blutet für den Schlag, 

der unausweichlich folgen wird, 

solltest du ihm nachgeben,

jede Nacht und jeden Tag.

 

Du willst Tränen weinen, die dir nicht erkennen helfen.

Du willst dich mit keinem vereinen, 

von dem du weißt, dass es nichts bringt.

Weil du weißt, was auf dem Spiel steht.